Mehr Vergnü… ohne Steuer – Jetzt Petition unterschreiben!

Gemeinsam mit dem Dachverband Salzburger Kulturstätten und einer breiten politischen Unterstützung setzen wir uns für die Abschaffung der Vergnügungssteuer auf Kulturveranstaltungen in der Stadt Salzburg ein.

Die Petition hier unterschreiben:
https://bit.ly/47WRTLV

Ziel ist es, eine höhere Attraktivität für alle Kulturveranstalter:innen in der Stadt Salzburg zu erreichen, Veranstalter:innen von diesem administraVver Mehraufwand zu befreien und die Stadt damit kulturfreundlicher, lebenswerter und lebendiger zu machen.

Salzburg ist eine der letzten Städte, in denen eine »Vergnügungssteuer« bei Veranstaltungen bezahlt werden muss. Für Tanz, Theater, Konzerte oder Ausstellungen muss zusätzlich zur Mehrwertsteuer eine Vergnügungssteuer auf die Erlöse entrichtet werden. Diese beträgt zwischen 4 % und 25 % der Einnahmen.

Wir wollen, dass Salzburg endlich dem Beispiel von Innsbruck oder Wien folgt. Die Vergnügungssteuer ist eine Bagatellsteuer und beschert Kulturveranstalter:innen Bürokratie, Zeitaufwand und Kosten. Zusätzlich gibt es unzählige intransparente Sonderregelungen, die auch das Kontrollamt der Stadt Salzburg kritisiert.

Daher fordern wir: Schluss mit der Vergnügungssteuer auf Kunst und Kultur. Mit dem Unterzeichnen dieser Petition unterstützt du Veranstalter:innen und Kulturinitiativen bei dem Versuch Salzburg lebenswert und lebendig zu machen.
Der Wert von Kunst und Kultur ist nämlich unbezahlbar.

Warum die Vergnügungssteuer abgeschafft werden muss:

  • Die Steuer benachteiligt Salzburger Veranstalter:innen. Dies führt dazu, dass der Standort Salzburg immer unattraktiver für das Durchführen von Events wird.
  • Die Einnahmen aus der Vergnügungssteuer sind seit Jahren rückläufig. Sie stehen nicht im Verhältnis zum bürokratischen Aufwand.
  • Die Vergnügungssteuerverordnung ist ein undurchsichtiger Dschungel an Regelungen und Ausnahmen. Dies führt zu teils willkürlichem Verhalten des zuständigen Amtes. Kleine Kulturvereine werden (teilweise trotz Gemeinnützigkeit) zur Kasse gebeten, während Institutionen wie die Salzburger Festspiele keine Vergnügungssteuer bezahlen müssen.
  • Gemeinsam mit den Kulturveranstaltungen wird auch das Glückspiel über die Vergnügungssteuer besteuert – eine Vermischung, die inhaltlich wenig sinnvoll ist. Eine separate Besteuerung des Glückspiels (nach dem Vorbild Wiens) wäre wesentlich zielgerichteter.
  • Die Veranstaltungsszene war eine der am härtesten von der Pandemie betroffenen Branchen und kämpft nach wir vor mit den Folgen dieser. Diese Branche gehört dringend entlastet!

Die Kampagne wird unterstützt von SPÖ Stadt, der Bürgerliste/Die Grünen, NEOS, KPÖ plus und der ÖH Salzburg.